Luftdichte im Test
Luftdichte: Der BlowerDoor-Test
Mit Einführung der Energie-Einsparverordnung (EnEV) im Jahr 2001 wurde die BlowerDoor-Messung schließlich auch in Deutschland zum Standard beim Bau von Gebäuden und zum allgemeingültigen Kriterium für eine zeitgemäße und energieeffiziente Bauweise.
Zunehmend wird die BlowerDoor-Messung auch im gewerblichen Bereich u.a. in der Reinraumtechnik und im Brandschutz angewandt. Die Einsatzgebiete der BlowerDoor-Messung und der Gebäudethermografie sind vielfältig, die Gründe für luftdichtes Bauen ebenfalls: Ob Senkung des Energieverbrauches, Schutz vor konvektiv bedingten Bauschäden, Sicherheit vor dem Eintrag von Schadstoffen oder die Erhöhung des Wohnkomforts:
Die Qualität der Dichtheit einer Gebäudehülle kann durch den Einsatz eines „Blower-Door-Test“ überprüft werden. Dieses Messverfahren zur Luftdurchlässigkeit wird mit Hilfe eines Ventilators durchgeführt – dicht in ein Fenster oder eine Tür eingebaut. Nachdem alle notwendigen Öffnungen der Gebäudehülle geschlossen sind, erzeugt der drehzahlgeregelte Ventilator einen Unter- bzw. Überdruck. Durch vorhandene Leckagen strömt Luft von außen nach, die gemessen werden kann.
